Schwarze Witwe kann auch sehr giftig sein

Trotz des breit gefächerten Beuteschemas ist der Mensch keine potentielle Beute für die Europäische Schwarze Witwe, die daher üblicherweise keine Ambitionen hat, Menschen zu attackieren. Urlauber, die sich versehentlich auf eine Schwarze Witwe setzen oder diese auf andere Art und Weise bedrohen, müssen aber natürlich mit einem Angriff rechnen. Dann greift sie mit ihren spitzen Kieferklauen an und injiziert dem jeweiligen Opfer ihr Gift. Während einige Experten die Gefährlichkeit eines Bisses der Europäischen Schwarzen Witwe mit einem Wespenstich vergleichen, werden zum Teil auch tödliche Verläufe beschrieben. Somit sollte man rasch einen Arzt aufsuchen oder in die Klinik fahren, wenn man von einer Schwarzen Witwe gebissen wurde. Zum Teil treten die Symptome erst später auf, wodurch es schwierig wird, einen Zusammenhang herzustellen. Um kein Risiko einzugehen, sollten Kroatien-Urlauber daher lieber einmal mehr zum Arzt fahren und sich nach einer solchen tierischen Begegnung durchchecken lassen.

Ein paar Texte zum Thema

Kroatien als Lebensraum für die Schwarze Witwe



Allein der Name Schwarze Witwe versetzt viele Menschen bereits in Angst und Schrecken. In vielen Filmen tritt dieses Spinnentier als erbarmungsloser Killer auf und genießt daher keinen allzu guten Ruf. Die Kroaten leben alltäglich Seite an Seite mit der Schwarzen Witwe und sind mit dem richtigen Umgang vertraut, während Touristen nicht selten geschockt reagieren. Fakt ist, dass man der Schwarzen Witwe in Kroatien immer wieder begegnen kann. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, im Vorfeld einer Reise an die kroatische Adria einige Fakten über die Schwarze Witwe zu kennen.



Lebensweise der Schwarzen Witwe

Überall dort, wo eine eher spärliche Vegetation zu finden ist, fühlt sich die Europäische Schwarze Witwe wohl. Zwischen Grashalmen, an Mauern, an Steinen sowie anderen vielversprechenden Stellen positioniert sie ihr Haubennetz, um so Beute zu fangen. An diesen Stellen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Schwarzen Witwe Heuschrecken oder andere Insekten ins Netz gehen. Selbst kleine Wirbeltiere fallen der Schwarzen Witwe hin und wieder zum Opfer. Gleichzeitig ergeben sich auf diese Art und Weise nicht selten Berührungspunkte mit dem Menschen. Die Schwarze Witwe sucht nicht aktiv die Nähe des Menschen, doch ihr Lebensraum ist nicht stark abgegrenzt. So kommt es beispielsweise vor, dass man eine Schwarze Witwe im Garten des Ferienhauses, in unmittelbarer Nähe eines Wanderweges oder an einem kleinen Mäuerchen entdeckt. Folglich ist es ratsam, sich genau umzusehen, bevor man sich zum Beispiel setzt, um eine kleine Rast einzulegen.